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Mit Glucosamin beim Sport an die Gelenke denken

Jeder, der Sport macht, sollte in erster Linie an die Gelenke denken. Sind sie erst einmal geschädigt, wird es schwierig mit der gesunden und schmerzfreien Fortbewegung. Darum sollte an Vorbeugemaßnahmen gedacht werden, damit die Knochenstrukturen erhalten bleiben.

Hierbei ist Glucosamin wohl der wichtigste Stoff, denn er ist der Hauptfaktor für sämtliche Knorpel, Bänder und Sehnen. Mit Glucosamin können geschädigte Knorpel bei dem Wiederaufbau unterstützt werden.

Hier gilt der Leitsatz, je mehr Glucosamin dem Körper zugeführt wird, desto mehr Knorpelmasse steht zur Verfügung. Bei älteren Menschen, die trotzdem noch fit sind und regelmäßig Sport betreiben ist dieser Stoff besonders wichtig, da mit zunehmendem Alter die körpereigene Herstellung von Glucosamin zunehmend nachlässt. Insgesamt sollten jedoch die Tageshöchstdosen beachtet werden, um keine Nebenwirkungen einzuleiten.



Glucosamin als Nahrungsergänzungsmittel

Glucosamin ist ein ganz normales Nahrungsergänzungsmittel und kann bedenkenlos eingenommen werden. Hergestellt wird es als Kapsel oder in Tablettenform. Wer Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, braucht grundsätzlich immer etwas Geduld. Hierbei kommt es immer auf die Länge und Regelmäßigkeit der Einnahme an.

Aktuelle Studien belegen, dass bei einer vierwöchigen Einnahmezeit die Wirksamkeit von Glucosamin fast erst zum Schluss eingesetzt hat. Mit einem Erfolg kann also frühestens nach vier bis acht Wochen gerechnet werden, besser sind jedoch drei Monate für die Einnahme, da der Körper des Menschen den Stoff erst einmal annehmen muss.

Bei Glucosamin beträgt die normale Tagesdosis 1500 mg. Werden Kapseln oder Tabletten verwendet, können die Dosis einmalig am Tag oder aufgeteilt auf drei Dosen genommen werden. Nicht zu vergessen ist hierbei, dass dem Körper auch genügend Flüssigkeit, in Form von am besten Wasser oder einem ungesüßten Tee zugeführt wird.

Glucosamin ist das natürliche Mittel bei Gelenkschmerzen

Der Knorpel stellt die natürliche Polsterung zum Gelenk dar. Nimmt der Knorpel aber ab, reibt Knochen an Knochen – und das verursacht Schmerzen. Diese wiederum haben eine eingeschränkte Beweglichkeit zur Folge, die keiner haben möchte. Die Einnahme von Glucosamin kann verhindern, dass der Knorpel abbaut. Deswegen kann eigentlich gar nicht früh genug mit einer Glucosamin Therapie begonnen werden.

Jede Person, die diese Gelenkschmerzen schon einmal hatte, ist zu ihrem Arzt gegangen und bekam dann entzündungshemmende Schmerzmittel verschrieben, die natürlich auch Stoffe enthalten, die auf längere Sicht schädigend für einen Körper sein können.

Glucosamin bietet hier eine präventive Alternative, denn hier stecken nur rein natürliche Inhaltsstoffe drin. Mit Rezepten aus der Apotheke werden nämlich Schmerzen nur verschleiert bzw. versteckt. Sie lindern ihn zwar kurze Zeit, aber der Zustand des Knorpels wird nicht besser, sondern langfristig gesehen eher schlechter.

Was danach kommt kann sich jeder denken, denn nach einiger Zeit muss die Dosis erhöht werden und Nebenwirkungen können entstehen. Mit den Einnahmen von Glucosamin kann unter bestimmten Voraussetzungen eventuell verhindert werden, dass frühzeitig ein künstliches Gelenk eingesetzt werden muss.

Was ist Glucosamin genau?

Bei Glucosamin handelt es sich um einen Vitalstoff, der in Kombination mit Chondroitin eingenommen werden kann. Was benötigt ein gesunder Knorpel eigentlich? In erster Linie ist Wasser sehr wichtig, denn es ist verantwortlich für die Schmierung und die weitere Versorgung. Des Weiteren braucht er Proteoglykane, um das Wasser zu binden und auch zu halten. Ein wichtiger Stoff für einen Knorpel ist Kollagen, das hilft die Proteoglykane in der richtigen Position zu halten.

Glucosamin ist somit einer der wichtigsten Bausteine der Proteoglykane, da es auch die Zellen stimuliert. Und zusätzlich kann noch mehr Proteoglykan produziert werden.

Die Einnahme von Glucosamin gegen Arthritis

Waren es in der Vergangenheit Arzneimittel, wie zum Beispiel Aspirin, Ibuprofen oder Naproxen Natrium, so kann heute Glucosamin als Nahrungsergänzungsmittel weiter helfen. Das ist sogar in Studien nachgewiesen worden.

Nach vier Wochen wurden Probanden befragt und bis auf wenige Ausnahmen konnten arthritische Schmerzen gut überdeckt werden. Bei den Einnahmen der verschriebenen Arzneimittel kam es allerdings häufig zu leichten Nebenwirkungen. Aus diesem Grund sollte die angegebene Höchstmenge keinesfalls überschritten werden.

Glucosamin arbeitet in seiner Funktionsweise jedoch völlig anders, denn es baut den Knorpel, die Sehnen und anderes Bindegewebe wieder auf und sorgt dafür, dass es auch erhalten bleibt. Es ist so etwas wie ein Baustein und hindert die Enzyme den Knorpel zu zerstören.

Was Glucosamin genau kann

Jeder, der Glucosamin zu sich nimmt, unterstützt die Knorpel, dass diese erst gar nicht geschädigt werden. Es gibt weniger Gelenkschmerzen, Schwellungen und auch der Verlust der Beweglichkeit ist hier zunehmend gebannt. Dazu kommt noch, dass der Stoff keine schädlichen Nebenwirkungen zeigt, denn er stammt aus natürlichen Quellen. Glucosamin ist auch wesentlich günstiger als andere Medikamente und kann zudem auch noch ohne Rezept gekauft werden. Ein kleines Wundermittel also. Kein Wunder, dass immer mehr Kunden dem Glucosamin vertrauen.

Glucosamin ist also ein Nahrungsergänzungsmittel, das ohne weiteres von jedem eingenommen werden kann. Und das ohne dass Nebenwirkungen befürchtet werden müssen. Wer starke Schmerzen schon hat und auf Glucosamin jetzt erst aufmerksam geworden ist, darf kurze Zeit auch Ibuprofen oder Aspirin dazu nehmen, kann diese Medikamente aber schon nach relativ kurzer Zeit wieder absetzen. Richtiger wäre es allerdings, dass diese Medikamente erst gar nicht zum Einsatz kommen würden. Und dies kann verhindert werden indem frühzeitig mit der Einnahme von Glucosamin begonnen wird.

Die Bestandteile von Glucosamin

Der Hauptbestandteil von Glucosamin ist Chitin, das aus den Schalen von Krustentieren gewonnen wird. Jeder Mensch, der eine allergische Reaktion auf eben dieses Krustentier hat, sollte vor der Einnahme unbedingt seinen Hausarzt aufsuchen und sich mit ihm beraten. Aber theoretisch ist es möglich, dass auch Allergiker den Stoff einnehmen können. In der Zwischenzeit gibt es sogar einige Hersteller, die Glucosamin aus Mais gewinnen. Das kann dann ohne Bedenken auch Allergikern zugeführt werden.

Glucosamin hat sich schon seit mehr als 20 Jahren als eine sichere Substanz erwiesen, die seit Beginn der 80ger Jahre klinisch untersucht wurde. Sie kann also bedenkenlos eingenommen und als Nahrungsergänzungsmittel genutzt werden.

Glucosamin ist auch für Diabetiker geeignet

Auch Diabetiker können Glucosamin einnehmen, denn auch wenn es eigentlich ein Kohlenhydrat ist, liefert es keinerlei Glukose. Sie sollten allerdings die Einnahmen auch vorher mit dem zuständigen Arzt besprechen. Sofern veränderte Blutzuckerwerte auftreten, muss das nicht zwangsläufig am Glucosamin liegen. Eine sorgfältige Überwachung sollte allerdings trotzdem sein. Das wird auch jeder Arzt vorschlagen und sollte dadurch beachtet werden.

Für wen ist Glucosamin nicht geeignet?

Schwangere allerdings sollten kein Glucosamin einnehmen, da es nicht genügend Studien darüber gibt. Es ist also nicht sicher wie ein Fötus auf diesen Stoff reagiert. Es gibt zwar keine konkreten Hinweise auf Nebenwirkungen während der Schwangerschaft, doch ist es besser, während dieser Zeit auf das Mittel zu verzichten. Hier haben wir nur Ihre Gesundheit sowie die Ihres Kindes im Blick.

Beachten Sie die Höchstdosen für Glucosamin

Die vorgeschriebenen Dosen sollten auf keinen Fall überschritten werden, denn ansonsten kann es zu Übelkeit, Durchfall oder einem zu weichen Stuhlgang kommen. Es sollte immer während einer Mahlzeit eingenommen werden. Als noch praktischer hat es sich heraus gestellt es in einem Getränk zu vermischen, da es so schnell vom Körper aufgenommen werden kann.